England Archiv
Man City hat Interesse an Vini Jr!
Seit längerer Zeit wollen Vinicius Junior und Real Madrid verlängern, doch aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen zieht sich der Poker, die Königlichen und der Brasilianer können sich nicht einigen. Seit langem sind nun Vereine aus Saudi-Arabien an ihm dran. Lange wollten viele Real Fans, dass er geht, da man sehr viel Geld bekommen würde und er in einem Formtief war. Aus diesem hat er es nun herausgeschafft, unter dem neuen Coach Alvaro Arbeola läuft es noch viel besser als unter dem Ex-Leverkusen Coach Xabi Alonso. Aktuell trifft er Woche für Woche und es gibt leider Schlagzeilen um ihn (Rassismus-Eklat, er wurde von Prestianni beleidigt --> Kicksport berichtete: Champions-League). Nun ist ein neuer Verein in den Poker eingestiegen...
Manchester City, Reals Gegner im Achtelfinale (Hinspiel 11.03) möchte den Flügelspieler verpflichten. Aber nur unter einer Bedingung: Die Citizens wollen den 25-Jährigen erst ab Sommer 2027 verpflichten. Denn dort läuft Vinis Vertrag aus, City will ihn ablösefrei kriegen und hofft natürlich, dass sich Real und der Brasilianer nicht einigen können. Das würde Real natürlich doppelt und dreifach schmerzen: Man würde einen Schlüsselspieler verlieren, kein Geld für ihn bekommen und ihn an einen Champions-League Konkurrenten verlieren. Ein anderer Grund für den Plan der Engländer, ihn wenn erst in anderthalb Jahren zu holen, ist, dass dann Trainer Pep Guardiola spätestens geht. Denn der Spielstil von Vini Jr und dem Ex-Bayern Trainer matchen nicht. City würde dann einen neuen Weg eingeschlagen: Neuer Coach und Vini Jr. Noch ist es auch nur ein Gerücht (englische Medien und die katalanische Zeitung Sport berichteten), zudem würde der Deal erst im Sommer 2027 finalisiert werden. Wenn wäre es natürlich auch ein Big-Deal, er bringt auch noch mal Spannung für das Champions-League Duell in zwei Wochen rein.
LW, 27.02.2026
Josh Sargent vor dem Absprung nach Kanada
Ex-Bremer Josh Sargent steht Medienberichten zufolge nach etwas mehr als 4,5 Jahren
beim englischen Zweitligisten Norwich vor dem Absprung nach Kanada zu Toronto FC.
Davon könnte auch Ex-Klub Werder Bremen profitieren.
Im Sommer wäre Sargent noch fast in die Bundesliga zurückgekehrt, jedoch wollte
Wolfsburg nicht so viel bezahlen, wie Norwich verlangte. Nun jetzt wohl der Wechsel in die
MLS.
Laut Journalist Alex Crook befindet sich Sargent auf dem Weg zum Medizincheck in Toronto,
es steht eine Ablöse von 23 Millionen Euro für den US-Amerikaner im Raum, derweil spricht
Florian Plettenberg von einer Ablöse im Raum von 20 Millionen Euro.
Werder Bremen hatte Sargent im Sommer 2021 für 9,5 Millionen Euro verkauft, laut der
“Deichstube” sicherte man sich damals eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent,
also würde man sich an der Weser umgerechnet über 1,3 Millionen Euro freuen. Für Toronto
wäre er mit Abstand neuer Rekordtransfer.
Für Werder Bremen absolvierte Sargent 83 Partien, ihm gelangen 24 Torbeteiligungen, für
Norwich in 157 Spielen war er an 71 Toren beteiligt und für die USA sind es in 29 Spielen
sechs Scorer.
MMS, 20.02.26
Tottenham entlässt Trainer Frank
Thomas Frank ist nicht überraschend nach der gestrigen Niederlage gegen Newcastle
entlassen worden. Trotz des überragenden Abschneidens in der Champions League (Platz
4), wiegt Platz 15 in der Premier League sehr schwer, vor allem mit einem Kadermarktwert
von mehr als 876 Millionen Euro. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur
fünf Punkte, man hat seit acht Ligaspielen nicht mehr gewonnen. Auch in beiden englischen
Pokalwettbewerben ist Tottenham bereits ausgeschieden.
In der Liga lief es für Tottenham auch letztes Jahr schlecht: mit Ange Postecouglou landete
man nur auf Rang 17, auch der Europa League Sieg, mit dem sich die Engländer erst für die
Champions League qualifiziert hatten, konnte den Australier nicht mehr retten.
Frank wurde nach seiner erfolgreichen sieben Jahre andauernden Amtszeit bei Brentford im
Sommer Trainer der Spurs.
Als nächstes wartet das Northlondon-Derby gegen Spitzenreiter Arsenal auf das Team um
Kolo Muani, Richarlison und Co.
MMS, 11.02.26
Flaute bei Woltemade
Nick Woltemade, letzte Saison der Breakout-Star der Bundesliga beim VfB Stuttgart (zwölf
Tore und zwei Vorlagen in der Bundesliga), Torschützenkönig des DFB-Pokals (fünf Tore und
eine Vorlage) ist bekanntlich im Sommer für 75 Millionen Euro nach Newcastle gewechselt.
Und die ersten Spiele lieferte er auch: Vier Tore in den ersten fünf Spielen in der Premier
League lassen sich sehen.
Diese Quote konnte Woltemade natürlich nicht halten, was hatte man denn auch anderes
erwartet, schließlich hatte Landsmann Florian Wirtz bereits bewiesen, dass es nicht
selbstverständlich ist, auch in der besten Liga der Welt direkt abzuliefern.
Es folgten in den nächsten 17 Spielen in der Premier League nur fünf weitere Scorerpunkte.
In FA Cup und EFL Cup gelangen dem Ex-Bremer je ein Scorer, in der Champions League
zwei. Auf jeden Fall setzt Trainer Eddie Howe nun häufiger auf Yoan Wissa, Woltemade sitzt
vermehrt auf der Bank.
Trotzdem sollte man glimpflicher mit Woltemade umgehen. Sein Start war eine große
Überraschung, es war klar, dass es auch mal schlechtere Phasen geben wird, außerdem ist
Newcastle allgemein aktuell nicht in Topform. Man sollte Woltemade Zeit geben und ihn
nicht wieder direkt overhypen nach dem nächsten Tor.
MMS, 10.02.26
Strand Larsen zu Crystal Palace- Mateta zu Milan
Nachdem Crystal Palace bereits diesen Winter seinen Transferrekord mit dem Transfer von
Brennan Johnson (40 Millionen Euro) geknackt hatte, folgt nun womöglich der neue
Rekordtransfer: Jørgen Strand Larsen, Stürmer vom abgeschlagenen Schlusslicht,
Wolverhampton, kommt wohl für eine Ablöse von 52 Millionen Euro mit möglichen Boni von
5,7 Millionen Euro, also ein Gesamtpaket von 57,7 Millionen Euro.
Strand Larsen war letzte Saison von Celta Vigo an die Wolves ausgeliehen, wusste auch zu
überzeugen (vierzehn Tore, vier Vorlagen in 35 PL-Spielen), Wolverhampton zog die
Kaufoption für 27 Millionen Euro. Diese Saison war der Norweger bislang nur ein einziges
Mal vom Punkt erfolgreich in der Premier League.
Bei Crystal Palace könnte der 1,93 Meter große Mittelstürmer auf Ex-Mainzer Jean-Philippe
Mateta treffen, dieser möchte jedoch noch vor dem Deadline Day wechseln. Nottingham
Forest, Juventus Turin, Aston Villa und der AC Milan sollen Interessenten für Mateta sein.
Letztere befinden sich laut “Transfermarkt.de” in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Star
von Crystal Palace (Anmerkung: Letztlich klappte der Deal nicht, 02.02.2026)
Bereits fix ist eine Leihe mit Kaufoption von Aston Villas 30 Millionen Euro
Sommerneuzugang Evann Guessand, der bisher in Birmingham noch enttäuschte. So folgte nun
der Wechsel nach Südlondon zu Oliver Glasner, der ja bereits angekündigt hatte, nach der
Saison den Verein zu verlassen.
30.01.26; MMS
Paqueta wechselt zurück nach Brasilien
Die Wege von Lucas Paqueta und West Ham trennen sich nach vier Jahren. Der Mittelfeldmann kann damit auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Der Brasilianer spielte für West Ham 130 Spiele, ihm gelangen 21 Tore. Er war einer der Schlüsselspieler bei den Londonern, umso bitterer der Wechsel für die abstiegsbedrohte Mannschaft. In die Geldbörse spült es jedoch gut Geld: 42 Millionen lässt sein neuer Arbeitsgeber, Flamengo, sich die Dienste des 28-jährigen kosten und damit er Paqueta der Rekordeinkauf der Brasilianer. Der Medizincheck und die letzten Details müssen noch geklärt werden, doch die Klubs sind sich schon einig und Paqueta will auch weg. Er ist zwar weiterhin Stammspieler, doch zuletzt gab es auch Skandale nach einem komischen Tweet von ihm, nachdem er eine Unterstellung eines Reporters, "lächerliches Verhalten" in Rage aufgriff. Im Sommer ging er zudem einer lebenslangen Sperre gerade noch so aus dem Weg, er wurde noch freigeworfen der Spielmanupilation. So wollte der Mittelfeldmann also nun auch weg und kehrt in seine Heimat zurück. Ungewöhnlich, aufgrund seines noch nicht so hohen Alters, doch aufgrund der sportliche Lage West Hams (18.) und der letzten Ereignisse verständlich. West Ham muss nun gucken, wie sie den Schlüsselspieler ersetzen. Genügend Geld nach dem Paqueta Abgang hat man zumindest, um die Lücke zu füllen.
LW, 28.01.2026
Glasner verlässt Palace im Sommer!
Überraschung bei Crystal Palace. Trainer Oliver Glasner will seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und Palace verlassen. "Ich habe dem Klub schon vor Monaten mitgeteilt, dass ich eine neue Herausforderung suche", so der Coach.
Der ehemalige Trainer der SGE kann damit auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Letzte Saison gewann er den FA-Cup, die Eagles gewannen damit ihren ersten großen Titel in der Vereinsgeschichte. Am Anfang der jetzigen Saison konnte dann im Community Shield gegen den englischen Meister, also Liverpool, mit 3:2 im Elfmeterschießen gewinnen. Also nach dem ersten Pokal ever wurde nicht mal ein Monat später der zweite gewonnen. Also eine erfolgreiche Zeit für den Österreicher. Zur Wahrheit der im Sommer dann zweieinhalb Jahren gehört aber auch die aktuelle Schwächephase. Palace wartet seit neun Spielen auf einen Dreier, flog zudem kläglich mit 2:1 gegen den Sechstliga Aufsteiger Macclesfield im FA-Cup raus, dass als Titelverteidiger. Also nicht immer rosig für Glasner bei Palace. Die Zukunft für seinen Klub wahrscheinlich auch nicht. Man ist zwar in der Conferenc-League noch vertreten und damit eine Titelchance, doch ab Sommer wird es schwer. ohne den Erfolgscoach. Zumal nun wahrscheinlich auch ein weiterer Schlüsselspieler Crystal Palace verlassen wird. Nachdem im Sommer Eberechi Eze zum Ligakonkurrenten und seinem Jugendklub Arsenal wechselte zieht es nun wahrscheinlich Marc Guehi weiter, auch er bleibt in der Premier League. Der Innenverteidiger war bereits im Sommer Gerücht bei Manchester City, nun wird der Transfer im Winter finalisiert, Bayern wurde damit im Rennen um den Engländer ausgeschaltet. City ist damit weiter aktiv auf dem Transfermarkt, es wurde bereits Semenyo von Bournemouth geholt. Guehi fehlt laut Glasner bereits im Kader im nächsten Spiel gegen Sunderland, der Transfer ist also wirklich auf der Zielgeraden. Und wohin zieht es Glasner im Sommer? Er wird schon länger bei Man United gehandelt, der Nachfolger von Ruben Amorim Michael Carrick bleibt nur bis zum Sommer, sprich dann wird die Stelle frei. Vielleicht für Glasner... Transfermarkt nannte als weitere Hypothese neben den Red Devils Real Madrid. Für den Europa-League Siegcoach, der Eintracht 2022 in Sevilla zum Coup führte, wäre das natürlich wirklich eine "neue Herausforderung", so wie er den Grund für das Ende begründete. Von einem neuen Verein will der 51-jährige aber noch nichts wissen: "Ich habe mit keinem anderen Verein gesprochen". Bis Sommer betreut er Palace noch und kündet an, dass er einen "weiteren Titel nach Selhurst Park" holen will. Und dann? Mal gucken. An Interessenten wird es für den Fußballehrer nicht mangeln. Denn bereits die jetzt gehandelten Mannschaften klingen schon nicht schlecht. Und wer weiß, welche Stellen noch bis zum Sommer frei werden.
LW, 16.01.2026
Fa-Cup 3. Runde
Liverpool gewinnt am Ende deutlich gegen Drittligist Barnsley
Nach drei Unentschieden in drei Pflichtspielen im Jahr 2026 war der FC Liverpool in Anfield gegen Drittligist FC Barnsley in Runde drei des FA Cup gefordert. Trainer Slot wechselte im Gegensatz zum 0:0 gegen Premier League-Spitzenreiter Arsenal sechs Mal, Mamadarshvili, Gomez, Jones, Ngumoha, Robertson und Chiesa durften starten.
Direkt in Minute eins der frühe Schock für die Hausherren: Underdog Barnsley traf nach Flanke von Philips auf den Kopf von Keillor-Dunn den Pfosten und ein paar Minuten später war es Ogbeta; der den Ball von links aus spitzem Winkel knapp drüber drosch.
In Minute neun dann ein absolutes Traumtor von Dominik Szoboszlai in den linken Winkel aus knapp 25 Metern. Der Ungar bejubelte sein Tor ganz trocken und cool, als wäre es selbstverständlich. Von da an dominierte natürlich der haushohe Favorit aus Liverpool das Spielgeschehen, jedoch kam Außenseiter Barnsley zu zwei guten Chancen: O'Keeffe schoss den Ball per Bogenlampe jedoch knapp drüber (23.), Mamadarshvili hielt den Fernschuss von Bland (24.).
Frimpong besorgte dann für den LFC das 2:0, nachdem er mit einem tollem Dribbling von der rechten Seite in den Strafraum eindrang tanzte er einen Barnsley-Verteidiger aus und vollendete sehr ansehnlich. Relativ mittig, trotzdem nichts zu machen für Cooper (36.).
In Minute vierzig lief Szoboszlai einen verunglückten Pass des Gegners vor dem eigenen Strafraum weltklasse ab, erlaubte sich dann jedoch einen haarsträubenden Fehler: er wollte den Ball per Hacke zu Keeper Mamadarshvili spielen, traf jedoch den Ball nicht richtig und so nutzte Philips per Abstauber den Fauxpas des Ex-Leipzigers zum Anschlusstreffer. Eine sehr übermütige Aktion des sonst eigentlich meistens fehlerfreien Ankers im Mittelfeld des FC Liverpool. Dann ging es auch in die Pause, das Spiel war noch nicht entschieden.
In Halbzeit zwei dann die riesige Chance für Liverpool: Szoboszlai brachte eine wunderbare Hereingabe von rechts in die Gefahrenzone, nachdem Bland unfreiwillig den Ball zu van Dijk verlängerte nimmt Letzterer den Ball wunderbar direkt als Aufsetzer, Cooper pariert sehr stark an die Latte (57.). Wenig später herrschte kurze Aufregung auf der Barnsley-Bank, nachdem Cleary an Szoboszlai vorbei ging, trotzdem vom Ungar eingeholt wird und dann zu Fall im Strafraum kommt (61.). Der Spieler des englischen Meisters war jedoch zuerst am Ball. Wenig später kam van Dijk nach Flanke von Gakpo zum Kopfball, setzte diesen jedoch knapp links daneben (65.).
In Minute fünfundsiebzig dann die riesige Chance für den eingewechselten Wirtz nach traumhafter Szoboszlai-Flanke, jedoch ging die Direktabnahme deutlich daneben, das war die Chance auf das 3:1. Und dann kam es, wie es kommen musste: Jones passte auf den ebenfalls eingewechselten Ekitiké, der traumhaft per Hacke auf Wirtz ablegte, der dann perfekt in den rechten Winkel einnetzte und sich das Tor dieses mal nicht nehmen ließ (84.).
Dann revanchierte sich Wirtz auch bei Ekitiké, vorausgegangen war ein Zuckerpass mal wieder von Szoboszlai auf Wirtz, der in die Mitte legte, Ekitiké musste nur noch vollenden (90+4.) Danach war auch wieder Schluss, Liverpool am Ende souverän mit 4:1 Sieger.
Aufstellungen:
Liverpool: Mamadarshvili- Robertson, van Dijk, Gomez, Frimpong- Szoboszlai, Mac Allister- Ngumoha, Jones, Chiesa- Gakpo
Barnsley: Cooper- Ogbeta, Shepherd, de Gevigney, Watson, O'Keeffe- Cleary, Yoganathan, Bland, Philips- Keillor-Dunn
Tore:
1:0 9. Szoboszlai; 2:0 36. Frimpong; 1:2 40. Philips; 3:1 84. Wirtz; 4:1 90+4 Ekitike
Spieler des Spiels:
Dominik Szoboszlai hat butterweiche Pässe und Flanken gespielt, ein Traumtor erzielt, einziger Makel war sein Fauxpas zum 1:2 aus Barnsleys Sicht.
MMS; 13.01.26