1. FC Köln Archiv
MMS, 12.01.2026
“Kwasni Yok”
Kommentar zur Krise des Effzehs
Was ist los beim Effzeh? Die Anhänger des
1. FC Köln hielten nach dem Spiel gegen Heidenheim Plakate hoch, auf denen “KWASNI
YOK” stand. Eine klare Anspielung auf den Nachnamen des Cheftrainers, das Wort “Yok”
stammt derweil aus dem Türkischen und bedeutet “nein”. Was kritisieren die Fans?
Ein 11. Platz nach 16 Spieltagen (Bremen hat noch nicht gespielt) als Aufsteiger ist bei
weitem ein respektables Ergebnis. Vor allem der Saisonstart war überragend, es war jedoch
klar, dass man auf lange Sicht noch nicht so ein Niveau halten kann. So folgten nun sieben
sieglose Spiele in Serie in der Beletage des deutschen Fußballs. Natürlich ein nicht
zufriedenstellender Trend. Doch vielmehr ginge es den Fans laut “T-Online” nicht nur um die
aktuelle sportliche Negativentwicklung, sondern auch den Umgang innerhalb der
Mannschaft, vor allem gegenüber einzelnen Akteuren. Das Plakat sei keine Forderung zum
Rauswurf, sondern nur eine Warnung.
Angeblich sollen einzelne Spieler Informationen direkt oder indirekt an die Fanszene
weitergegeben haben, wie bei Gesprächen der Kölner Bossen herausgekommen sein soll,
so “T-Online”.
Desweiteren ein Grund für den Fanfrust sei das Auftreten Kwasnioks außerhalb des Platzes,
sowie auch dass Shooting-Star Said El Mala zu selten in der Startelf stehe und Kwasniok zu
viel rotiere, so die “BILD”. Eine Aussprache zwischen Fanszene und Kwasniok stehe noch
aus. Der Verein steht allerdings weiterhin hinter seinem Cheftrainer.
Die Geißböcke müssen nun versuchen, eine größere Unruhe innerhalb des Vereins in
diesen richtungsweisenden Wochen zu verhindern. Das Fehlen von gestandenen Spielern
wie Luca Waldschmidt und Florian Kainz im Kader war eben einer dieser Auslöser des
Fanfrustes. Der Effzeh muss nun gemeinsam seinen Zielen näher kommen und persönliche
Interessen hinten anstellen. Der Verein kann jetzt keine Ablenkungen in diesem kleinen
Abwärtstrend, in dem er gerade steckt, gebrauchen. So wird das Ziel Klassenerhalt ohne
große Probleme erreicht werden.