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Fußballberichte

3. Bundesliga Archiv

Aue entlässt Härtel
Erzgebirge Aue hat sich auf Platz 17 (dem ersten Abstiegsplatz) stehend von Cheftrainer
Jens Härtel getrennt, nachdem man nur 22 Punkte aus 22 Spielen geholt hatte und alle drei
Spiele dieses Jahres verloren hatte. Jüngst am Freitag folgte auch noch eine 3:1-Niederlage
gegen den direkten Konkurrenten Havelse.
Härtel war seit dem 01.01.2025 Trainer der Veilchen. Aue teilte mit, dass Adam Susac und
Lars Fuchs, Co-Trainer von Härtel, interimsweise übernehmen werden.
Aue-Präsident Thomas Schlesinger meinte folgendes zur Entlassung: "Uns blieb angesichts
der jüngsten Entwicklungen nichts anderes übrig, als den Negativtrend mit einem Wechsel in
der Verantwortung möglichst umgehend zu stoppen. Bilanz und Tabellensituation sind
alarmierend, ebenso wie die Fehlerquote auf dem Rasen"
Man hinke den eigenen Erwartungen und Ansprüchen hinterher, des Weiteren habe
Schlesinger sich seinen Amtsantritt nach eigener Aussage anders vorgestellt.
Härtel sagte “Ich bin sehr enttäuscht “ und wird von Aue weiter wie folgt zitiert: "In erster
Linie von mir selbst. Und ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen: Es zählen nur
Resultate und Punkte, insofern haben wir wenig Argumente. Ich wünsche der Mannschaft,
dem gesamten Kumpelverein für die Zukunft größtmöglichen Erfolg und vor allem natürlich
den Klassenerhalt.”
Aue war in der Saison 21/22 aus der zweiten Liga in Liga drei abgestiegen und hat sich
seitdem nicht mehr richtig fangen können. Zu Zweitliga-Zeiten sorgte noch die Rede vom
damaligen Aue-Präsidenten Helge Leonhardt, anlässlich des Klassenerhaltes in der Saison
18/19 (“Werdet Mütter”, “in Regensburg haben wir die Schallmauer durchbrochen”, etc) für
große Irritationen und festigte sich später auch immer noch als Meme auf Social Media.
MMS; 31.01.26