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LW, 12.01.2026
Skandal um Ex HSV-Sportvorstand Kuntz
Am 2. Januar hatten sich die Wege von HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz und dem Nordklub überraschend getrennt. Offiziell aus "persönlichen familiären Gründen". Bei dem HSV hinterließ er natürlich personell eine Lücke, die geschlossen werden muss. Dann war das Thema aber auch erledigt. Erstmal. Denn nun sind gestern Gerüchte aufgekommen, denn laut der "Bild" soll eine Angestellte sich im Dezember beim Aufsichtsrat gemeldet, da Kuntz sie anscheinend verbal sexuell belästigt haben soll. Seit heute ist nun auch klar, nach einem Statement vom Hamburger SV selbst, da dies auch der Grund für die Trennung beider Parteien ist. Kuntz hatte sich via Instagram ganz klar gegen die Aussagen gestellt und gesagt, dass sich "sein Anwalt gegen diese falschen Vorwürfe vorgehen würde". Im offiziellen Schreiben wird gesagt, dass der HSV-Aufsichtsrat im Dezember Informationen über ein Fehlverhalten von Seite Kuntz bekommen hat und nach Kontrolle der Wahrhaftigkeit und dem Ergebnis, dass die Behauptung wahrer Natur entspricht, sich auf eine Trennung von Kuntz verständigt hat. Dies sei in der Absprache mit Kuntz entstanden sei, der aufgrund der Vorwürfe mehrmals sich gegen eine Stellungnahme entschied, trotz anwaltlicher Begleitung. Die Kontrolleure erklären, warum sie dies zuvor verschwiegen hatten: "Der Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen steht für den HSV im Vordergrund." Laut Polzin ist das Thema auch "in der Kabine ein Thema", jedoch liege laut ihm "der Fokus auf denen, die sie selbst beeinflussen können". Und das ist Fußball spielen. Die nächste Chance dies zu tun nach der Niederlage am Samstag bei Freiburg (2:1) ist am Dienstag, 20:30 Uhr zuhause gegen Bayer 04 Leverkusen.