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Bayer 04 holt vielversprechenden Alajbegovic zurück
Gerade im Sommer hatte er Bayer 04 Leverkusen verlassen: Kerim Alajbegovic, gerade einmal 18 Jahre alt, war im Sommer nach vier Jahren bei Bayer 04 nach Österreich zu RB Salzburg gewechselt. Damals hatte RB zwei Millionen für ihn bezahlt. Und nun ist er schon wieder zurück unterm Kreuz. Leverkusen hat die Rückkaufoption genutzt und ihn für acht Millionen verpflichtet. Sechs Millionen mehr als das, was man im Sommer bekam, aber trotzdem noch sieben Millionen weniger als sein aktueller Marktwert. Eine gute und langfristige "Investition" für den Meister von 2024.
Denn was fest steht: Der bosnische Nationalspieler kommt in 20 Spielen in der Liga auf sieben Tore und zwei Assists für den Tabellenvierten. In dieser Saison durfte er auch siebenmal in der Europa-League ran, dort gelangen ihm drei Torbeteiligung (zwei Tore, ein Assist). Für die Nationalmannschaft spielte er auch siebenmal, nun am Donnerstagabend trug er maßgeblich zum Sieg seiner Farben rund um Edin Dzeko bei, der WM-Traum lebt: Gegen Irland holte er einen Elfer raus und verwandelte dann den Entscheidenden, Bosnien ist weiter. Und der Junge ist gerade einmal 18 !!!
Starke Werte, fanden auch Simon Rolfes und Co., die nun ab Sommer ihren Rohdiamanten unter der eigenen Fittiche haben. Der linke offensive Schienenspieler soll dann dank dem sehr erfolgreichen Semester bei Salzburg sich bei den Profis nun endlich durchsetzen. Rolfes zeigt sich dabei optimistisch: "Wir sind sicher, dass Kerim in den kommenden Jahren auch eine wichtige Rolle bei Bayer 04 Leverkusen einnehmen kann.". Alajbegovic freut sich auf seine Rückkehr und will sich durchsetzen bei der Werkself. Er hat einen langfristigen Vertrag bis 2031, das ist auch super für eine mögliche erneute Leihe auf noch höherem Niveau als in Österreich, falls Alajbegovic sich nicht durchsetzt. Doch er hat gezeigt, dass er überraschen kann. Warum also nicht auch bei Bayer ab dem Sommer.
Leverkusen hat damit für den Sommer eine spannende und junge Offensive. Neben eben Alajbegovic hat man Christian Kofane (19), Ibrahim Maza (20), Montrell Culbreath (18, Kicksport berichtete), Alejo Sarco (20), wenn er von seiner Leihe bei Gladbach zurückkehrt, Malik Tillman (23) und Eliesse Ben-Seghir, wenn er nach seiner Verletzung im Sommer die zweite Chance nutzt (21). Und dann hat man auch noch mit Patrik Schick, Martin Terrier, Jonas Hofmann viel Erfahrung. Und da haben wir noch nicht vom Schienenspieler Poku und Nathan Tella gesprochen, der langjährige Leverkusener hatte eine Saison zum Vergessen und könnte fit nächste Saison auch noch eine Rolle spielen.
LW, 27.03.2026

Culbreath überzeugt beim Startelfdebüt
Es war relativ mutig von Kasper Hjulmand, doch er hatte auch nicht viele Möglichkeiten. Beim Nachholspiel gegen den Hamburger Sportverein, wo sich seine Mannschaft mit 1:0 durchsetzen konnte, stellte 53-Jährige Däne Montrell Culbreath in die Startelf. Der 18-Jährige Deutsch-Amerikaner hatte zuvor nur 13 Minuten Bundesliga auf dem Buckel. Er wurde zwar zweimal ulkiger Weise in der Königsklasse eingewechselt, doch dort spielte er auch insgesamt aber auch nur 26 Minuten. Und nun mehr als die bisherige Saison: 80 Minuten spielte er im Volksparkstadion, ehe er von Ernest Poku ersetzt wurde.
Arthur war im Spiel gegen Mainz Leverkusen als Option weggefallen, er fehlt die restliche Saison aufgrund eines Syndemoseriss (gute Besserung). Dadurch musste auch Quansah auf die Rechtsverteidigerposition, Hjulmand stellte auch wegen mangelnder Rechtsaußen auf eine Viererkette um, damit eben Torschütze gegen Mainz, Quansah, auf die Rechtsverteidigerposition, Rechtsaußen wäre zu offensiv für den gelernten Innenverteidiger. Also statt gewohnten 3-2-4-1 nun ein 4-4-2. Culbreath agierte dabei als Zehner, der jedoch auch nach rechts rücken sollte, was er auch tat. Dadurch kam Jonas Hofmann nicht in die Frage für diese Position, einzige Option war Poku, der dann auch Culbreath ersetzte. Höjlund entschied zum Start für den in Landstuhl geborenen Mittelfeldspieler. Und es war kein Fehler.
Culbreath bekam die Chance, "time to shine", und nutzte dies als Bewerbung für mehr Einsatzzeit. Er agierte auf der rechten Außen wuselig und war sich nicht zu schade, auch defensiv zu helfen. Er agierte schon relativ souverän für seine gerade mal 18 Jahre, die Bälle kamen immer sauber an. Zudem war er beim Siegtor beteiligt, er leitete über die rechte Seite mit Quansah ein ehe letztlich Maza, starke Leistung des Ex-Herthaners, das Auge für Kofane hatte, der wuchtig zum goldenen Tor traf. Culbreath zeigte, dass er mit dem Druck Startelf, 1. Bundesliga, Hexenkessel Volksparkstadion zurecht kommt und machte Lust auf mehr. Neben seinem persönlichen Erfolg war es ein gutes Startelfdebüt, denn Leverkusen nahm die drei Punkte mit und rückt wieder bis zu zwei Punkte an die Champions-League ran und hat Platz sieben mittlerweile so gut wie sicher.
LW, 05.03.2026

Leverkusen holt Omlin aus Gladbach per Leihe
Nach der Verletzung von Stammtorwart Mark Flecken hat Bayer 04 nun auf dem
Transfermarkt zugeschlagen: Jonas Omlin, kommt für ein halbes Jahr nach Leverkusen.
Der Schweizer, vor drei Jahren für neun Millionen Euro aus Montpellier nach
Mönchengladbach gewechselt, machte in seiner ersten Saison (22/23) am Niederrhein noch
fünfzehn Spiele, in Saison zwei (23/24) nur noch sieben aufgrund von Verletzungen, letzte
Saison konnte er zwölf Einsätze verzeichnen, auch hier wurde er zwischenzeitlich durch
Verletzungen ausgebremst.
In dieser Saison spielte er gar nicht mehr, was aber vor allem an den starken Leistungen von
Rückhalt Moritz Nicolas lag.
Omlin hat bei den Fohlen noch einen Vertrag bis Sommer 2027.
Jan Olschowsky, von Gladbach in Liga drei an Aachen ausgeliehen, wird wohl zurückgeholt
werden als Backup für Nicolas.
MMS, 27.01.26