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FC Bayern München Archiv

Bayern gewinnen 4:1 gegen Gladbach und beweisen einmal mehr die Kaderbreite

Der FC Bayern München marschiert weiter durch die Liga. Nach dem Sieg im Klassiker beim BVB (3:2), der eigentlich schon meisterschaftsentscheidend war, waren die Münchner nun am Freitagabend zum Start des 25. Spieltages gegen Borussia Mönchengladbach gefordert. Diese Pflichtaufgabe gegen den Tabellen-12. löste der Rekordmeister souverän mit 4:1. Und das krasseste: Viele Stammspieler spielten gar nicht.
Harry Kane, natürlich immens wichtig für den FCB, war zuletzt mit vier Doppelpacken in Folge in Weltklasse-Form und jagt den Lewandowski Rekord von 41 Spielen. Dieser äußerte sich bei Sky heute zu und sagte: "Wegen ihm kann ich jetzt noch stolzer auf meinen Rekord sein. Harry Kane schießt immer so viele Tore, er spielt wirklich gut und leistet großartige Arbeit": Aktuell steht Kane bei 30 Toren, ihm fehlen noch zwölf, nun fehlte er gegen die Fohlen, er braucht also in neun Partien zwölf Tore. Heute mussten die Münchner ohne ihre Toptorschützen auskommen, er hatte Wadenprobleme, doch kein Problem für diesen Bayern-Kader. Nicolas Jackson bekam die Chance in der Startelf, er spielte im Schatten vom Engländer, der auch fast immer durchspielt, lange keine Rolle mehr, konnte nun aber für sich werben. Der Ex-Chelsea Spieler traf zum zwischenzeitlichen 4:0 nach Assist von Lennart Karl, zuvor hatte er den Elfmeter rausgeholt, den Musiala verwerte. Er vertrat den so sicheren Harry Kane gekonnt vom Punkt und traf damit nach seinem Comeback das erste Mal wieder in der Bundesliga. Bisher war nur bei der PSV in der Königsklasse ein Tor für den deutschen Nationalspieler bei rum gesprungen.
Kane war verletzt, doch die Münchner schonten auch noch Teile ihres Starensembles. Auf der Bank nahmen unteranderem zunächst Platz: Serge Gnabry, Jonathan Tah, Michael Olise und Alexandar Pavlovic. Und alle vier konnten sich den ungefährdeten Sieg über 90 Minuten aus der ersten Reihe angucken, es gab für Kompany keinen Grund, sie reinzuwerfen, also schonte er sie. Das muss man sich auch erstmal leisten können. Doch die Bayern sind personell und auch dann qualitativ in der zweiten Reihe und in der Breite so gut besetzt, dass Kompany jede Woche Kleber und Schere nehmen kann und sich eine Startelf seiner Wahl zusammenbauen kann. So spielte Leon Goretzka durch, Tom Bischof agierte als Rechtsverteidiger. Kim Min-jae vertrat Upamecano in der Innenverteidigung solide, Musiala startete statt Gnabry, Karl statt Olise. Und bei den Einwechslungen durfte der belgische Coach auch ein wenig experimentieren: Neben den gewohnten Stanisic und Guerreiro, die eine halbe Stunde Spielzeit bekamen, wechselte er zwei Talente ein: Der 17-Jährige Brasilianer Maycon Cardozo spielte das erste Mal in der Bundesliga, und dann direkt 30 Minuten. Der Mittelfeld-Mann David Santos, Portugiese; 19, ersetzte den Siegestorschützen der letzten Woche, Kimmich, in Minute 81 und kam zum zweiten Joker-Einsatz im deutschen Oberhaus.
Auch Gegner Gladbach setzt ein wenig auf Talente. Während der von Leverkusen gekommene Sarco unter Polanski kaum eine Rolle spielt zeigte Mohya die letzten Wochen, was er kann, und stand dann gegen Union in der Startelf. Nun war er auf der Bank, ersetzte ihn Minute 84 den Winter-Neuzugang Hugo Bolin, der bisher für BMG noch nichts beitragen konnte. Fünf Minuten später kam er zu seinem ersten Profi-Tor für Gladbach, und das ausgerechnet beim Rekordmeister. Glückwunsch an den 17-Jährigen, er hatte es sich die letzten Wochen echt hart erarbeitet und verdient.
Das Tor schlucken musste Jonas Urbig. Manuel Neuer war nach mehrwöchigen Ausfall wieder in der Startelf gewesen anstatt des starken Vertreters Urbig. Doch wie in Bremen musste er zur Halbzeit raus. Noch ist unklar, ob es aufgrund des Muskelfaserrisses es eine Vorsichtsmaßnahme war oder doch irgendwas im ersten Durchschnitt passiert ist. Falls ja, wäre es das einzig negative an einem rundum gelungenen Bayern-Abend.
LW, 06.03.2026

Upamecano verlängert bei den Bayern

 

Der FC Bayern hat sein Ziel erreicht - Upamecano hat beim deutschen Rekordmeister
seinen auslaufenden Vertrag bis zum 30.06.2030 verlängert.
Der Weltklasse-Innenverteidiger spielt seit der Saison 21/22 an der Isar, hat drei deutsche
Meisterschaften und einen Supercup bei den Bayern vorzuweisen, kommt auf 180 Einsätze
für die Bayern, erzielte sechs Treffer und bereitete neun weitere vor. Für die französische
Nationalmannschaft kann der 27-Jährige 35 Partien und zwei Tore sowie den UEFA Nations
League Titel 2021 vorweisen.
Vor allem in dieser Saison entwickelte sich Upamecano zu einem unverzichtbaren Spieler
für den FC Bayern.
Die Stimmen der Verantwortlichen zur Verlängerung:
Vorstandsvorsitzender, Jan-Christian Dreesen sagte: “Dayot Upamecano ist bei uns zum
Topspieler auf höchstem Niveau gereift. Dass er seinen Weg beim FC Bayern fortsetzt, freut
uns sehr und beweist einmal mehr unseren Stellenwert im internationalen Fußball. Sein
klares persönliches Commitment ist ein starkes Signal – für unseren sportlichen Kurs und für
das sehr gute Miteinander im Team und im Club.“
Sportvorstand Max Eberl betonte: “Dayot Upamecano ist eine weitere zentrale Figur unserer
Mannschaft, mit der wir verlängern konnten. Ein Kader braucht Ankerpunkte: Mit Dayot
setzen wir den nächsten. Oft lautet die Frage nicht, wen man holt - sondern wen man
entwickelt: Dayot ist beim FC Bayern zum internationalen Spitzenspieler gereift, wir freuen
uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.“
Sportdirektor Christoph Freund fügte hinzu: “Dayot Upamecano bringt eine richtig starke
Kombination aus Tempo, Physis und Antizipation in unser Team. Wie er Fußball spielt, passt
perfekt zu unserer Spielidee, und er hat sich beim FC Bayern zu einem absoluten
Weltklasse-Verteidiger und Führungsspieler entwickelt. Das Paket, das er verkörpert, ist für
unseren Kader ungemein wertvoll. Wir sind froh, dass er bei uns bleibt.“
Upamecano selbst wurde wie folgt zitiert: “Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben
und in diesem Team weiterspielen zu können: Wir haben eine tolle Mannschaft und einen
tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele. Es geht immer um Mentalität im Leben
- ich gebe alles für meine Mitspieler, in jedem Training, möchte jedes Spiel zu Null spielen
und mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen.“
MMS, 13.02.26