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Vuskovic und Lokonga fehlen dem HSV in Stuttgart
Vor dem schwierigen Auswärtsspiel in Stuttgart plagen die Hanseaten nun auch noch Verletzungspech: Mit Luka Vuskovic und Sambi Lokonga fallen dem Aufsteiger zwei Schlüsselspieler weg. Neben Poulsen, Rössing-Lelesiit, Dompé, Jatta und dem gesperrten Muheim fehlen nun auch noch der 18-Jährige Abwehrchef und der Strippenzieher im defensiven Mittelfeld.
Lokonga fällt aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus, Vuskovic plagt eine Knieprellung. Laut Polzin sei es beim Kroaten aber auch eine Vorsichtsmaßnahme. Denn: Eine lange Verletzung des von Tottenham ausgeliehenen Innenverteidigers kann man sich nicht leisten und nächste Woche steht das Derby gegen den SV Werder Bremen an. Doch können sich die Hamburger den Ausfall von Vuskovic leisten? Denn Stuttgart ist (Ausnahme Dortmund) form- und heimstark, die Hamburger fühlen sich in der Ferne nicht sehr wohl. Im Hinspiel siegte man spät durch den Siegtreffer von Fabio Viera (2:1), doch ein Auswärtssieg erscheint dann doch eher als unwahrscheinlich. Gegen Werder will man aus HSV-Sicht logischerweise doppelt und dreifach punkten, aber auch da steht eine Auswärtsreise an. Entscheidende Wochen für den Hamburger Sportverein: Mit 31 Punkten ist man sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Mit ein, zwei Siegen ist man eigentlich safe, doch mit ein paar Pleiten kann man auch wieder reinrutschen. Denn nach den beiden Aufgaben warten auch noch Hoffenheim, Frankfurt, Freiburg und Leverkusen (!).
In Cannstatt dürften laut dem "Kicker" Torunarigha und El Fadli einspringen, der seit Anfang März verletzte Capaldo ist vielleicht eine Option, doch die Auswärtsfahrt nach Stuttgart kommt eher noch zu früh. Immerhin aus Hamburger Sicht kommt Nicolai "Rambo" Remberg nach Gelbsperre (verpasste Augsburg) wieder zurück. Der Sechser besticht durch seine Körperlichkeit und Führungspersönlichkeit, er dürfte Lokonga positionell ersetzen.
LW, 10.04.2026
LW, 12.01.2026
Skandal um Ex HSV-Sportvorstand Kuntz
Am 2. Januar hatten sich die Wege von HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz und dem Nordklub überraschend getrennt. Offiziell aus "persönlichen familiären Gründen". Bei dem HSV hinterließ er natürlich personell eine Lücke, die geschlossen werden muss. Dann war das Thema aber auch erledigt. Erstmal. Denn nun sind gestern Gerüchte aufgekommen, denn laut der "Bild" soll eine Angestellte sich im Dezember beim Aufsichtsrat gemeldet, da Kuntz sie anscheinend verbal sexuell belästigt haben soll. Seit heute ist nun auch klar, nach einem Statement vom Hamburger SV selbst, da dies auch der Grund für die Trennung beider Parteien ist. Kuntz hatte sich via Instagram ganz klar gegen die Aussagen gestellt und gesagt, dass sich "sein Anwalt gegen diese falschen Vorwürfe vorgehen würde". Im offiziellen Schreiben wird gesagt, dass der HSV-Aufsichtsrat im Dezember Informationen über ein Fehlverhalten von Seite Kuntz bekommen hat und nach Kontrolle der Wahrhaftigkeit und dem Ergebnis, dass die Behauptung wahrer Natur entspricht, sich auf eine Trennung von Kuntz verständigt hat. Dies sei in der Absprache mit Kuntz entstanden sei, der aufgrund der Vorwürfe mehrmals sich gegen eine Stellungnahme entschied, trotz anwaltlicher Begleitung. Die Kontrolleure erklären, warum sie dies zuvor verschwiegen hatten: "Der Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen steht für den HSV im Vordergrund." Laut Polzin ist das Thema auch "in der Kabine ein Thema", jedoch liege laut ihm "der Fokus auf denen, die sie selbst beeinflussen können". Und das ist Fußball spielen. Die nächste Chance dies zu tun nach der Niederlage am Samstag bei Freiburg (2:1) ist am Dienstag, 20:30 Uhr zuhause gegen Bayer 04 Leverkusen.