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"Schlotti" verlängert beim BVB bis 2031!
Es waren lange Verhandlungen, es zog sich. Doch nun wurde eine Einigung erzielt: Nico Schlotterbeck bleibt langfristig Dortmunder! Der 26-jährige Abwehrchef, seit 2022 beim Tabellen-Zweiten und bereits 171 BL und 39 Champions-League Spiele auf dem Buckel, bleibt bei den Westfalen bis 2031. Beide Parteien haben sich bei der Verlängerung in der Mitte gefunden und können zufrieden sein.
Seit Ende des Jahres versuchten die Dortmunder den Schlüsselspieler zu halten, nach der Entlassung von Sebastian Kehl, der den größten Teil der Verhandlungen geführt hat, wurden nun über die Länderspielpause Gespräche geführt worden, nun logischerweise neben Lars Ricken mit Nils-Ole Book. Für den BVB war die Verlängerung des bis 2027 datierenden Vertrages immens wichtig: Denn Schlotterbeck hätte dann im Sommer verkauft werden müssen, wenn man eine Ablöse erzielen wollen würde. Denn dann wäre der liebevoll genannte "Schlotti" ins letzte Vertragsjahr gegangen und dann im Sommer 2027 ablösefrei zu haben gewesen sein. Das wollte man auf Dortmunder Seite unbedingt verhindern. Und hat man nun.
Schlotterbeck bleibt nun bis 2031, einziger Haken aus Dortmunder Sicht: Er besitzt eine Ausstiegsklausel (dies wurde noch zuletzt verhandelt), die bereits in diesem Sommer greift. Diese beträgt laut dem "Kicker" und "Transfermarkt.de" 50-60 Millionen. Heißt: Schlotterbeck kann auch in diesem Sommer gehen, doch der BVB kriegt eine entsprechende Ablöse und sichert sich finanziell ab. Schlotterbeck steigt laut "Kicker" zum Top-Verdiener auf. Insgesamt ist es nach der Verlängerung mit Felix Nmecha ein weiteres starkes Zeichen der Dortmunder, die durchs Ausscheiden im Pokal und der CL und dem sicheren zweiten Platz schon sehr im Planen für den Sommer stecken. Mit Kaua Prates wurde ein weiterer Spieler mit großer Perspektive verpflichtet, mit Nmecha und nun Schlotterbeck zwei Schlüsselspieler gehalten.
LW, 10.04.2026


BVB an Archie Gray interessiert
Seit nun ein paar Tagen steht fest, dass Brandt beim BVB im Sommer nicht verlängert und beide Parteien dann nach sieben Jahren getrennte Wegen gehen. Klubs wie Barcelona sind anscheinend am Ex-Leverkusener dran, laut Sky wird auch Aston Villa gehandelt. Fest steht damit aber auch: Dortmund braucht einen neuen Zehner als Ersatz für Brandt.
Nun hat man einen potenziellen Nachfolger gefunden. Der BVB ist an Tottenhams Archie Gray dran: Der Junge ist erst 19-Jahre alt und ein großes Talent. Er kam im Sommer 2024 für 41,25 Millionen von Leeds zu den aktuell abstiegsbedrohten Spurs, konnte dort in der Premier League und auch der Königsklasse ran. Da er aber einen Marktwert von 35 Millionen hat und man für Brandt kein Geld bekommt (außer das Gehalt, das wegfällt), muss man bei den Dortmundern einen Spieler verkaufen. Felix Nmecha machte diese Saison einen riesigen Schritt, könnte im Sommer nach Manchester wechseln. Sein Ausbildungsklub City ist an ihm dran, aber auch Rivale United.
Gray wäre auf jeden Fall eine spannende Verpflichtung. Noch haben die Westfalen noch keine Gespräche geführt, doch Sebastian Kehl und Co. sind für den Sommer aktiv. Man holte schon den 17-Jährigen Kaua Prates und nun vielleicht Gray. Der BVB baut für die Zukunft auf junge Spieler. Auch zuletzt rund um Dortmund genannt war Joane Gadou. Der 19-Jährige Innenverteidiger, also auch ein Talent, kickt aktuell bei RB Salzburg, hat einen Marktwert von 12 Millionen. Sebastian Kehl beobachtete ihn laut Sky am Sonntagabend beim Spiel von RB gegen Rapid Wien.
LW, 10.03.2026


BVB verpflichtet Kaua Prates
Es hatte sich schon länger abgezeichnet, nun ist es offiziell. Die Dortmunder haben ihren ersten Sommer-Neuzugang. Kaua Prates heißt der junge Mann, erst 17 Jahre alt, er kommt im Sommer bzw. wenn nach seinem 18. Geburtstag. Der Brasilianer, U-17 Nationalspieler der Selecao, spielt aktuell bei Cruzeiro und hat dort Sebastian Kehl und Co. überzeugt. Immerhin lassen sich die Dortmunder seine Dienste auch etwas kosten: 12 Millionen überweist der BVB nach Brasilien zum Klub, wo der variabel einsetzbare Verteidiger auch ausgebildet wurde. Einen langfristigen Vertrag bekam er auch, bis 2031, zudem ist er jetzt schon voller Vorfreude: "Ich bin sehr stolz, dass ich ab Sommer für diesen großen Klub spielen darf". Für Dortmund ist dieser Transfer auch nötig, schließlich wurde im Winter nichts gemacht, die Defensive ist dünn besetzt. Klar ist auch, er darf erst ab Sommer helfen. Für die Abwehr hat der BVB nun für die Zukunft erstmal vorgesorgt: Neben Reggiani, der unter der Woche in der CL direkt in der Startelf debütierte, hat man Filippo Mane und nun auch noch Prates. Ein interessanter Weg mit vielen Talenten, der definitiv in den nächsten Jahren Früchte tragen kann. Denn so junge Spieler, die von Leadern wie Can oder Schlotterbeck in der IV an die Hand genommen werden, können definitiv funktionieren. Dieser Mix aus Erfahrung und Talenten in Dortmunds Verteidigung könnte die nächsten Jahre interessant werden. Lars Ricken derweil schwärmt über den Brasilianer: "Er ist noch sehr jung und zählt zu den talentiertesten Spielern in Südamerika. Wir sind überzeugt davon, dass er mit seinen Fähigkeiten, seinem Ehrgeiz und seinem Entwicklungspotenzial sehr gut zu Borussia Dortmund passt." Für den BVB spielen darf er dann offiziell nach dem 12. August, wenn er seinen 18. Geburstag feiert.
LW, 19.02.2026


Anselmino-Leihe zum BVB abgebrochen
Überraschung aus dem Ruhrpott: Der FC Chelsea hat die Leihe von Aaron Anselmino zum
BVB abgebrochen! Dies machte eine Klausel im Leihvertrag des Argentiniers möglich. Laut
“Transfermarkt.de” wurden die Borussen erst am Sonntag über den Abbruch informiert.
Meistens werden Leihen nur abgebrochen, wenn der Spieler kaum spielt und/oder nicht
funktioniert bei seinem übergangsweisen neuen Arbeitgeber. Dies lässt den Abbruch der
Leihe nur noch unverständlicher aus Sicht der Dortmunder wirken, da Anselmino häufig
gefragt war in der Defensive des aktuellen Tabellenzweiten.
Nun werden die Dortmunder Verantwortlichen nach einem Ersatz suchen müssen, da der
Kader ohnehin schmal besetzt ist (24 Spieler) und bereits drei Spieler diesen Winter dem
BVB den Rücken zugekehrt haben, es steht bislang noch kein Neuzugang fest.
MMS; 26.01.26